Aktuelles

Was tut sich in der APS?


Wir haben einen Geschäftsführer

Niemals hätten wir im Vorstand damit gerechnet, dass wir insgesamt 21, fast nur gute und qualifizierte Bewerbungen erhalten auf eine einzige Ausschreibung einer Teilzeit-Geschäftsführerstelle. Nun hatten wir die Qual der Wahl – und mussten dann natürlich leider vielen guten Leuten absagen. Entschieden haben wir uns für Joachim Friebl, der am 1. März seine Arbeit bei der APS angetreten hat. Wir haben ihn gebeten, sich selbst einmal vorzustellen:

"Mein Name ist Joachim Friebl. Ich bin von Geburt Schwabe (Jahrgang 56), in Nürnberg aufgewachsen und seit über 30 Jahren mit Carola verheiratet, die als selbständige Therapeutische Seelsorgerin arbeitet. Wir haben zwei verheiratete Kinder und seit kurzem eine entzückende Enkeltochter. Der Glaube an Jesus Christus verbindet und hält uns, auch als ganze Familie. Meine Gemeinde ist die FeG Nürnberg.
Ich bin ausgebildeter Betriebswirtschaftler und Projektmanager. Mehr als 25 Jahre meines Berufslebens verbrachte ich im IT-Consulting der Siemens AG, zuletzt als Account Executive Manager. In meinen 50ern richtete ich mich neu aus und absolvierte eine Ausbildung zum Individualpsychologischen Coach und Begleitenden Seelsorger (TS). Seit 2010 bin ich selbstständiger Coach und Unternehmensberater in Nürnberg.
Aus der Zeitschrift P&S konnte meine Frau dank der fachlichen und theologischen Expertise der Autoren schon seit längerer Zeit viel Nutzen ziehen. So begleitete ich sie auf den letzten APS-Kongress und war von dem Angebot und der Art der Durchführung begeistert.
Mich reizt diese neue Aufgabe - speziell als „Netzwerker“. Ich möchte die heute schon bestehenden, klaren Strukturen der APS durch den Einsatz neuer Medien weiter entwickeln. Mein Ziel ist es, das bereits vorhandene und künftige Fachwissen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sodass viele Menschen davon profitieren können.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bitte den Herrn der Ernte um gutes Gelingen."




APS-Kongress 2017 in Würzburg:
Das Fremde - in mir, in dir, in Gott


Auf der letzten Sitzung unseres Kongress-Fachbeirates kristallisierte sich aus vielen vorgeschlagenen Themenrichtungen bald recht eindeutig der oben genannte Titel heraus. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: Erstens ist es einmal ein ganz neues Thema, das wir in bisherigen Kongressen kaum berührt haben, und das doch größte Relevanz für Psychotherapie und Seelsorge hat. Und zweitens gewinnt es rein äußerlich durch das Flüchtlingsthema in Deutschland große Aktualität. Niemand kommt derzeit zumindest um den Anteil unseres Themas "Das Fremde in dir" herum.
Dass viele Menschen sich recht schwer tun mit dem Fremden "in dir", hat – wie wir wissen – eine Menge mit dem Fremden "in mir" zu tun. Wo ich selbst ungeklärte Ängste und Wünsche in mir herumtrage, da bietet sich das Fremdartige für negative Projektionen an. Aus der Massenpsychologie wissen wir, dass es gerade die unbewussten unreifen Anteile in Menschen sind, die sich zu einer mächtigen Woge mit großer Zerstörungskraft verbünden können. Insofern ist hier für Psychotherapeuten und Seelsorger eine ungeahnte Aufgabe entstanden. Wer sollte denn auf diese Gefahren hinweisen, wenn nicht wir? Wer kann Zündstoff entschärfen, wenn nicht die, die am meisten darüber wissen, wie Bomben gebaut sind?
Erster Schritt dazu muss sein, einen Blick für eigene dunkle, gemiedene Anteile zu entwickeln. Dann erst wird es möglich sein, anderen in dieser Auseinandersetzung zu helfen. Für Christen hat das Ganze aber auch eine spirituelle Dimension. Nicht nur Menschen, sondern auch der "erlebte Gott" ist uns manchmal fremd. Warum muss das jetzt sein? Warum lässt er das zu? – sind Fragen, die sich nicht in einer Theodizeedebatte abschließen lassen. Sie wollen im Leben immer wieder erobert werden.
Auf allen diesen Ebenen soll unser Kongress wirksam werden. Wir erwarten einen Kongress mit Ausstrahlung in unser Land.


Termine:


9. Internationaler Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Würzburg: 31. Mai bis 3 Juni 2017. Thema: Das Fremde - in mir, in dir, in Gott




Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen auf unserer Website und im Sekretariat


Autor: Martin Grabe

Unsere Zeitschrift P&S


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