KongressInformationen: Hauptvorträge Seminare Besondere Veranstaltungen Downloads
20.05.2009 - 24.05.2009:
6. Internationaler Kongress für Psychotherapie und Seelsorge
Identität - Der rote Faden in meinem LebenOrt: Marburg
Stadthalle und Universität
Eröffnung:
Mittwoch, 20. Mai 2009, 20.00 Uhr
Abschluss:
Sonntag, 24. Mai 2009, ca. 12.00 Uhr
Herzlich eingeladen waren alle, die psychotherapeutisch oder seelsorgerlich tätig sind, ebenso Studierende entsprechender Fachrichtungen.
Ihre Akademie für Psychotherapie und Seelsorge
Dr. med. Martin Grabe
1. Vorsitzender, Chefarzt der Psychotherapeutischen Abteilung der Klinik Hohe Mark
Hans Kraft
Biblisch-therapeutische Seelsorge
Dr. med. Rolf Senst
Chefarzt der De’Ignis-Klinik
Dr. med. Dietmar Seehuber
Chefarzt der Sozialpsychiatrischen Abteilung der Klinik Hohe Mark
Dr. phil. Matthias Richard
Universität Würzburg
Hauptvorträge: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz:
Sich finden und sich verlassen.
Vorsicht vor dem nur identischen Ich
Selbstgewinn ist die unaufhörliche Suche unserer Zeit, die Signatur der Unruhe: Wer bin ich eigentlich? Diese Frage hat einige Elemente zu berücksichtigen, wenn sie nicht in eine autistische Haltung hineinrutschen will. Denn die Suchbewegung nach der eigenen Mitte ist reicher angelegt, als dass sie einfach übersichtlich wäre, und es ist dienlich, sich die Stationen der Fahrt nach dem eigenen Selbst klarzumachen. Der Weg dorthin hat Rhythmus und Gesetz, er verläuft nicht "irgendwie". Wenn von Mitte sinnvoll die Rede sein soll, erscheint sie vielmehr als eine Frucht, als Ergebnis schwingender Ruhe, worin verschiedene Bewegungen sich womöglich glückhaft ausbalancieren. Mit Augustinus formuliert: 'Und ich sagte: Jetzt fange ich an!, da ich auch aus mir selber auszog. Hier ist keine Gefahr mehr, denn in mir selber zurückzubleiben, das war die Gefahr.'
Prof. Dr. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz ist Lehrstuhlinhaberin für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaften an der Technischen Universität Dresden.
Hans-Joachim Eckstein:
Adam, wo bist Du?
Identität im Gegenüber Gottes
Als Menschen sind wir auf Beziehung hin angelegt. Wenn der Mensch im erfüllenden Sinne lebt, dann lebt er in Beziehung. Dies gilt aus biblischer Sicht auch für das Verhältnis des Menschen zu Gott, als dessen Ebenbild und Gegenüber er geschaffen ist. Aber nicht jede Religiosität und jedes Gottesbild befähigen zu Leben und Beziehung. Es gibt auch krankmachende Frömmigkeitsformen, die eine Lebensorientierung nur erschweren.
Was ist das Spezifische am biblischen Schöpfungs- und Erlösungsglauben, was macht das Evangelium von Christus zum befreienden und lebendigmachenden Wort? Wie kann der Ruf des liebenden Gottes so bestimmt werden, dass er den gerufenen Menschen zugleich zu sich selbst bringt? Basiert der Glaube auf einer voraussetzungslosen und bedingungslosen Annahme, oder stellt er sich selbst schon wieder eine sekundäre Konditionierung der Identität dar?
Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein lehrt Evangelische Theologie an der Universität Tübingen (Lehrstuhl für Neues Testament). Vielen ist er durch seine Vortragstätigkeit, zahlreiche Veröffentlichungen und Gemeindelieder bekannt. Seine Bücher laden zu einem befreienden und lebensbejahenden Glauben ein. Für seine pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten erhielt er den Landeslehrpreis.
Karl Heinz Brisch:
Identitätsentwicklung und Bindung im Kontext der Familie
Die sichere Bindungsentwicklung eines Kindes ist die Grundlage einer gelungenen Identitätsentwicklung. Anhand von Videobeispielen werden die Voraussetzungen für eine sichere Bindungsentwicklung und ihre Störungen dargestellt und diskutiert.
PD Dr. med. habil. Karl Heinz Brisch ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin, Nervenheilkunde und, Psychoanalytiker.
Er leitet als Oberarzt die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Außerdem ist er Dozent am Psychoanalytischen Institut Stuttgart und Vorsitzender der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH e. V.).
Sein Forschungsschwerpunkt umfasst den Bereich der frühkindlichen Entwicklung zu Fragestellungen der Entstehung von Bindungsprozessen und ihren Störungen.
Clemens Sedmak:
Frauen- und Männerrollen im Wandel der Zeiten -
ein historischer Abriss
Geschlechterrollen unterscheiden sich seit Menschengedenken. Allerdings sind diese Unterschiede in kulturell und geografisch verschiedenen Regionen stets unterschiedlich interpretiert und gelebt worden. Identität und Geschlechtsrolle sind untrennbar miteinander verbunden. Der Vortrag beschäftigt sich mit den geschlechtsspezifischen Differenzierungen in der Entwicklung des Rollenverständnisses und hat dabei sowohl den Einfluss der materiellen Lebensbedingungen wie auch der Geistesgeschichte und der Religion im Auge.
Prof. Dr. mult. Clemens Sedmak ist Inhaber des F.D. Maurice Lehrstuhls am King's College London, Universität London und Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg; zahlreiche Publikationen, zuletzt: "Geben und Vergeben. Von der Kunst neu zu beginnen" (gemeinsam mit Erzbischof Kothgasser).
Raphael M. Bonelli:
Identität, Tugend und Selbstwert
Keine Frage, dass wir biologische Bedingtheiten in unserer Persönlichkeit zur Kenntnis nehmen müssen, die schon in der Antike als Temperament bezeichnet wurden. Die vermutlich erblich bedingt cholerische, sanguinische, phlegmatische oder melancholische Verfasstheit des Menschen beschäftigte seit jeher die Wissenschaft; moderne Forschungsmethoden haben in jüngster Zeit dieses Interesse weiter gesteigert. Doch diese biologische Identität ist Ausgangsbasis, kein deterministisches Schicksal: durch Selbsterkenntnis und den freien Willen ist auch eine beständige Verhaltensmodifikation vieler unserer sozialen Reflexe möglich. Auch diese Einsicht ist seit der Antike bekannt: Gewinn an Handlungsfreiheit durch Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maß - die vier Kardinaltugenden.
In diesem Kontext gewinnt auch der postmoderne Begriff des Selbstwertes eine neue Dimension. Der Vortrag schlägt eine Brücke zwischen neuen
naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen einerseits und klassischen geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen andererseits.
PD Dr. med.et scient. Raphael M. Bonelli ist Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und ärztlicher Psychotherapeut (systemischer Therapie). Forschungsschwerpunkte: Demenz, Chorea Huntington, biologische Psychiatrie (Gehirn und Psyche) und Spiritualität in der Psychiatrie. Raphael M. Bonelli ist Vizepräsident der Austrian Association of Biological Psychiatry. Er organisiert seit 2007 die Kongresse Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie in Österreich.
Daniel Hell:
Helfer sein - über unsere Identität als Therapeuten und Seelsorger
Wer Psychotherapeut oder Seelsorger wird, möchte Menschen seelisch helfen.
Doch ist weder Psychotherapie noch Seelsorge einfach machbar. Beide beruhen auf Interaktionen, die nicht nur von den Helfenden selbst abhängen. Auch die moderne Manualisierung und Technisierung z.B. von verhaltenstherapeutischen Maßnahmen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Psychotherapie und Seelsorge kein „Objekt Mensch" behandelt wird. Psychotherapie und Seelsorge stellen vielmehr ein Beziehungsgeschehen dar.
Auch deshalb greift ein Identitätsverständnis zu kurz, das sich ausschließlich auf das Verhältnis eines Menschen zu sich selbst beruft. Um authentisch Psychotherapeut oder Seelsorger sein zu können und um die Herausforderungen zwischenmenschlicher Art zu bestehen, ist es hilfreich, die eigene Identität als Teil eines größeren kulturellen und spirituellen Ganzen zu sehen. Statt sich selber zu überfordern und zu erwarten, jede Situation selber meistern zu können, ist es hilfreich, sich wie den andern als geschaffene Menschen wahrzunehmen und darauf zu vertrauen, dass die gemeinsame Geschöpflichkeit die Voraussetzung für ein "zwischen uns" schafft. Ein derartiges kreatürliches Selbstverständnis erleichtert es auch, mehr zuzuhören als zu werten und mehr zu antworten als zu fordern.
Daniel Hell ist seit 1991 Ärztlicher Direktor an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und Professor für klinische Psychiatrie an der Universität Zürich. Buchautor und Redaktor des „Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie“, u.a. Mitglied der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin.
Roland Werner:
Identität, Religion, Kultur
Das kulturelle, regionale, ethnische, soziologische und nicht zuletzt auch religiöse Umfeld, in dem Menschen aufwachsen, prägt ihre Persönlichkeitsentwicklung. Ein Blick über den Tellerrand, vor allem in den islamischen und afrikanischen Raum, ermöglicht auch Rückschlüsse auf die Fragen nach der Identität in unserer westlichen Kultur.
Dr. Roland Werner, Afrikanist und Religionswissenschaftler; leitet zusammen mit seiner Frau Elke den Christus-Treff in Marburg. 1996, 2002 und 2008 Vorsitzender des Christival.
Seminare: Nachmittags wurden verschiedene Seminare und Workshops mit den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich der Psychotherapie und Seelsorge angeboten.
Seminarblock A
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz - Sich finden und sich verlassen. Vorsicht vor dem nur identischen Ich. Vertiefung des Hauptreferates
Hans-Joachim Eckstein - Adam, wo bist Du? Identität im Gegenüber Gottes. Vertiefung des Hauptreferates
Karl Heinz Brisch - Identitätsentwicklung und Bindung im Kontext der Familie. Vertiefung des Hauptreferates
Peter Lincoln - Auf der Suche nach Identität: Christliche Spiritualität und Seelsorge in einer postmodernen Welt
Heinzpeter Hempelmann - Das Ich und seine Identität – eine angefochtene philosophische und theologische Perspektive
Uwe Simon - Den roten Faden aufnehmen und leben
Barbara Kreichelt - Durch Aggression zur Beziehung
Matthias Bonkowski -Entwicklungspsychopathologie
Erwin Scharrer - Familien in der Zerreißprobe: Ursachen – Auswirkungen – Schritte der Heilung
Matthias Burhenne - Gemeindeorientierte Seelsorge – die Integration verschiedener Seelsorgeansätze in der eigenen Gemeinde
Gottfried Wenzelmann - Heilung für das „innere Kind“
Thomas Pola - Identität im Alten Testament – Individualität vs. Groß-Ich
Ralf Elsner - KBT: Körper und Identität
Traudl Priller - Leben in einer Kommunität – „...dass du deinen Weg gehst“
Bärbel Neumann - Prozessorientierte Energetische Psychotherapie (PEP)
Markus Hoffmann - Reifung in der Identität als Frau und als Mann
Olaf Kormannshaus - Scham – Ressource zwischen Schamlosigkeit und Beschämung
Wolfram Kopfermann - Seelsorge im Horizont der Neuen Schöpfung
Martin Steinbach - Selbsterfahrung und Gotteserfahrung in Psychotherapie und Seelsorge
Florian Mehring - Virtuelle Identität – meine vielen Leben
Henning Freund - Vom "Wir" zum "Ich" Identitätsentwicklung durch Zugehörigkeit zu einer Gruppe
Gabriele Blos - Wer bin ich? Identitätsprobleme bei Kindern und Jugendlichen
Ulrike Birth - Ess-Störungen und Identitätssuche
Seminarblock B
Rolf Gersdorf - Arbeit an den Wurzeln der Identität – Warum Familienaufstellungen auf biblischer Grundlage hilfreich sind und nichts mit Zauberei zu tun
Dirk und Christa Lüling - Christliche Erziehung - ein Schutzfaktor in der Entwicklung des Kindes
Susanne Hüfken - Christliche Meditation – Besinnung auf christliche Identität im psychotherapeutischen Prozess
Wolfram Soldan - Die Bibel in der Beratung: Halt, Herausforderung, Missbrauch
Sabine Schröder - Die Gemeinde als Baustein biografischer Identität
Susanne Dehring zusammen mit Elke Hieckmann - Einen festen Stand gewinnen – Teil 1: Stabilisierungen in der Traumatherapie
Tobias Faix - Emerging church – Hoffnung für Kirchen und Gemeinden oder postmoderne Spielerei?
Jörg Helmig - Happy Pills und Co. - Basiswissen Psychopharmaka
Rolf Trauernicht - Heimat, Identität, Lokalität – wie viel Heimat braucht ein Mensch?
Hiltrud Meyer - Identität als Single
Manfred Engeli und Anne-Fleurette Engeli-Méroc - Identität in der Paarbeziehung
Torsten Ernst - Identität und Krankheit: Defizit als Stärke
Thomas Wübbena - Individualisierung und Gruppe: Identität im Anderssein und Gleichsein
Martin Grabe - Legitimierung von Macht in christlichen Gruppen
Friedemann Alsdorf - Mein Therapieziel – Dein Therapieziel – Gottes Therapieziel? Der Prozess der Zielfindung in der christlichen Therapie
Wilfried Haßfeld - Psychodynamische und geistliche Aspekte zur Entstehung und Überwindung "kranker" Gottesbilder bei ausgeprägten Identitätsstörungen
Edgar Voltmer - Psychosoziale Belastungen u. Ressourcen bei Ärzten u. Pastoren
Dorothee Döbler - Seelsorge online
Werner Schäfer - Selbstbild – Menschenbild – Gottesbild
Susanne Stauss - Treffpunkt: HPG
Corinna Delkeskamp-Hayes - Spiritelle Terapie-Ergänzung – Religiöse Identität: Orthodoxe Warnungen
Luitgardis Parasie und Jost Wetter-Parasie - Vom Veilchen im Moose zur Rose – Wie der christliche Glaube zu einem ausgewogenen Selbstbewusstsein helfen kann
Martina Neumeier - Wie beeinflusst eine Demenz die Identität des Betroffenen und der Angehörigen? Wie können wir sie begleiten?
Seminarblock C
Raphael Bonelli - Identität, Tugend und Selbstwert. Vertiefung des Hauptreferates
Clemens Sedmak - Frauen- und Männerrollen im Wandel der Zeiten – ein historischer Abriss. Vertiefung des Hauptreferates
Michael Dieterich - Arbeit an der Persönlichkeit – Chancen und Grenzen
Wilfried Veeser - Christus lebt in mir (Gal 2,20) Selbstverwirklichung vs. Christusverwirklichung
Elke Hieckmann zusammen mit Susanne Dehring - Einen festen Stand gewinnen – Teil 2: Beziehungen in der Traumatherapie
Astrid Els - Gemeinde und Familie: Katalysator oder Hemmschuh der Identitätsentwicklung?
Stephan Holthaus - Identität und die Prägekräfte postmoderner Trends
René Hefti - Identität und Person – zentrale Größen in einem existenzanalytischen Verständnis psychosomatischer Störungen
Samuel Pfeifer - Internet – die dunkle Seite
Stefan Stark - Kinder aus suchtbelasteten Familien: Was sie erleben, was sie empfinden, was sie benötigen
Reinhold Ruthe - Lebensstilanalyse – Der rote Faden in meinem Leben
Martin und Susanne Hüfken - Manchmal muss ich mich suchen gehen.Wege zur christlichen Identität
Christine Schirrmacher - Muslime in Deutschland – Identitätsfragen, Identitätskonflikte, Zukunftsperspektiven
Mathias Krase - Resilienz – Kinder stark machen für´s Leben
Thorsten Dietz - Scham – Eine Ressource und ihre Störungen
Johann Gerhardt - Schuld, Schuldgefühle und Identität
Rolf Senst - Neuropsychotherapie und christlicher Glaube
Michael Gerlach - Sexuelle Identitätskonflikte
Angelika Eibach-Bialas - Somatoforme Störungen – Ursachen und Behandlung
Paisius Rauer - Suche nach Identität aus patristischer Sicht: Der therapeutische Ansatz der orthodoxen Theologie
Arnd Barocka - Suizid und Suizidprophylaxe
Barbara Kreichelt - Vorgeburtliche Prägung der religiösen Identität
Heinrich von Knorre - Wer bin ich denn, wenn ich älter werde?
Joachim Kristahn - ADS und die Komorbiditäten: Kinder trainieren
Seminarblock D
Daniel Hell - Helfer sein – über unsere Identität als Therapeuten und Seelsorger. Vertiefung des Hauptreferates
Eberhard Freitag - „Gefangen im Netz“Computerspielsucht verstehen und behandeln
Bettina Fladung-Köhler - "Ich schreibe mich selig" – Autobiographisches Schreiben als Methode der Identitätsbildung in der Psychotherapie
Thomas Wübbena - ADHS im Erwachsenenalter
Joachim Lask - Familie – das beste Managementseminar. Mit PEP4Kids® Elternkompetenzen entwickeln und diese im Beruf nutzen
Hansjörg Hemminger zusammen mit Wolf-Dieter Hartmann - Heilung durch Gebet – wo stehen wir heute? Eine theologische Kontroverse
Ellen Nieswiodek-Martin - Ich bin immer "on" – Faszination und Riskien virtueller Welten
Willy Weber - Identität und Endlichkeit
Renate Jetter und Annette Lenhard - Kreative Zugänge zu Gott für Menschen in Krisen
Barbara Gockel - Kunsttherapie: Im Bilde sein
Eckart Grau - Selbstverletzung – Alarmsignal, Agieren, Modeerscheinung?
Sabine von Krosigk - Sexualität in der Ehe – wie wir in der Beratung die Sprachlosigkeit überwinden
Klaus-Herbert Richter - Sucht - ein sozialer Dauerbrenner. Die besonderen Herausforderungen der Suchthilfe
Martin Hüfken - Symbole und Rituale der ev. Kirche als Hilfe in der Seelsorge
Gerhard Knodt - Väter und Mütter in Christus und im Glauben Von (Wüsten-)Vätern und anderen Heiligen lernen
Werner Baur - Was fehlt sind Männer - Identitätsbildung bei Jungen
Christl Ruth Vonholdt - Weibliche Identitätsentwicklung und mögliche Probleme
Rolf Sons - Wenn die Rechtfertigung die Seele trifft
Olaf Kormannshaus - Werden, was ich bin
Gerhard Gutscher - Wie entwickelt sich kindliche Identität?
Andreas Bochmann - Wirkfaktor Mensch
Harald Petersen - Wort – Geist – Gabe: Herausforderung und Dreiklang
Lidia Lysiuk - Die Bedeutung des Selbstbewusstseins in der Bewältigung von Lebenskrisen
Seminarblock E
Roland Werner - Identität, Religion, Kultur. Vertiefung des Hauptreferates
Angelika Pokropp-Hippen - Abtreibung als Trauma. Das Post Abortion Syndrom
Jürgen Homberger - Auf der Suche nach dem Vater
Hartmut Stricker - Beauftragt und gesandt: Unterwegs unter Fremden
Reinhard Lahme - Beziehungs- und Co-Abhängigkeit – erkennen und helfen
Heidi Ruetschi - Chancen und Grenzen von Laien-Seelsorge
Anselm Krusche und Gisela Kuschel - DBT: Nicht nur für Boderliner
Friedhelm Grund - Die Identitätskrise der Lebensform Familie
Ulrich Giesekus - Die Sprache des Körpers verstehen:Stressbewältigung, Prävention und Psychotherapie mit Biofeedback
Christine Rost - Fürsorglich leben – wie sorge ich für mich?
Peter Glöckl - Gebetsseelsorge
Daniel Kopf - Gefährdete Identität im Alter
Doris Möser-Schmidt - Mentoring – Starthilfe zur Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung?!
Friedbert Rieth - Neurobiologie: Neue Aspekte zum Verständnis psychischer Störungen
Dietmar Seehuber und Ulrich Bernhardt - Sexuelle Entwicklung
Hans-Rudolf Pfeifer - Personzentrierte und sinnorientierte Psychotherapie – Aktualität von Paul Tournier (Médicine de la Personne) und Viktor E. Frankl (Existenzanalyse und Logotherapie)
Lask, Veeser, Hoffmann, Seekamp, Bochmann - Praxis-Workshop
Hans-Arved Willberg - Ressourcenaktivierung in der christlichen Beratung
Michael und Utina Hübner - Riten, Regeln und Autorität in der Erziehung
Michael Utsch - Umformung des inneren Menschen. Methoden christlicher Identitätsbildung
Gerhard Kleinlützum - Umgang mit schwierigen Klienten
Thomas Steininger - Wege zur gesunden Identität: Schutz- und Risikofaktoren
Tabea Freitag - Wiederherstellung der Identität und gesunder Grenzen nach sexueller Traumatisierung
Besondere Veranstaltungen: Musikalischer Abendgottesdienst am Himmelfahrtsgottesdienst in der Elisabethkirche
Inzwischen schon zur Tradition geworden ist der Musikalische Abendgottesdienst am Himmelfahrtstag, wo wir uns über erlesene klassische Musik, den wunderschönen geschichtsträchtigen Raum und das gesprochene Wort auf vielen Ebenen von der Guten Nachricht erreichen lassen konnten.
Predigt: Susanne Breit-Keßler
Musik: Karl Reissig, Trompete und Martin Weyer, Orgel
Susanne Breit-Keßler ist Regionalbischöfin für München und Oberbayern. Sie leitet den Seelsorgeausschuss der Ev. Luth. Kirchen in Deutschland und blickt auf eine vielseitige Tätigkeit für Rundfunk und Fernsehen zurück. Zahlreiche Buchveröffentlichungen.
Abend der Kultur und Begegnung am Samstag
mit Johannes Warth, Ermutiger und Überlebensberater
Sieben Schritte zum Erfolg oder "Wie überlebe ich im 21. Jahrhundert?"
Ist Johannes Warth ein Kabarettist, Trainer, Unternehmensberater oder ein Narr, der sich aus der Zeit des Mittelalters in das Hier und Heute verirrt hat?
In jedem Fall zieht sein Repertoire aus Schauspielkunst, Musik und Artistik jeden Zuschauer in seinen Bann. Durch seine mitreißende Art fordert er nicht nur das Zwerchfell sondern auch die Gehirnwindungen seines Publikums zu Höchstleistung heraus. Gerade deswegen bleiben auch seine Bilder bei vielen Zuschauern noch lange in Erinnerung und ermutigen immer wieder tatkräftig voranzuschreiten.
"Nur wer selbst brennt kann andere entzünden!" Irgendein Brenner
Gottesdienst am Sonntag
Predigt: Wolfram Kopfermann
Wolfram Kopfermann studierte Theologie und Soziologie und war von 1963 bis 1969 wissenschaftlicher Assistens am Seminar für Systematische Theologie der Universität Erlangen-Nürnberg. Nach Vikariat und Pfarrdienst in Bayern war er von 1974 bis 1988 Pastor an der Hauptkirche St. Petri in Hamburg und leitete von 1978 bis 1988 die Bewegung "Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche". Im September 1988 gründete er in Hamburg die evangelikal-charismatische "Anskar-Kirche", deren nationaler Leiter er bis heute ist.
Downloads:
Kongress-Programm 2009 (5,5 MB)
| | pdf-Datei | Begrüßungsrede Martin Grabe
| | pdf-Datei | CD-Bestellformular
| | pdf-Datei | Presseerklärung Vorstand APS-Kongress 2009-03-31
| | pdf-Datei | Presseerklärung Vorstand APS-Kongress 2009-04-09
| | pdf-Datei | Presseerklärung Vorstand APS-Kongress 2009-05-14
| | pdf-Datei | Pressemitteilung der APS über das Gespräch mit dem LSVD_2009-05-14
| | pdf-Datei | Vorankündigungsflyer (0,9 MB)
| | pdf-Datei |
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