Presse-Berichte

Wir hatten ja schon darüber berichtet, wie lebendig und bewegend unser diesjähriger APS-Kongress war. Inzwischen ist die Auswertung der Rückmeldebögen abgeschlossen, auf die sicher schon viele gewartet haben. Es war ja kaum möglich, aber tatsächlich ist die Gesamtbewertung des Kongresses noch um 0,1 Zensurenpunkte besser als 2017 („Das Fremde“)! Vielen Dank allen, die mit ihrem Votum dazu beigetragen haben, dass wir die Qualität auch weiter verbessern können.

Die digitale Revolution sorgt weltweit mit Sicherheit für Disruption in einer Vielzahl von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Und das unabhängig von politischen und kulturellen Grenzen.

 

 

Würzburg: „Was ich hier mitnehmen konnte, ist überwältigend“, erklärte ein Psychiater am Ende des 10. Kongresses der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge und ein Arzt lobte die große Vielfalt der Angebote. 850 Teilnehmer hatten sich vier Tage lang mit den Bedingungen für den psychotherapeutischen und seelsorgerlichen Umgang mit Patienten in einer digitalisierten Welt beschäftigt. In über 100 Vorträgen und Seminaren hatten Fachleute Gefahren und Chancen der Digitalisierung diskutiert. 10 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren unter 30 Jahre alt.

Würzburg: „Viele junge Psychotherapeuten, Psychologen und Mediziner interessieren sich für das Zusammenspiel von Spiritualität und ihrer beruflichen Praxis.“ Davon ist der 2. Vorsitzende der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS), der Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr Rolf Senst, Egenhausen, überzeugt. Er freute sich über zahlreiche Studierende und junge Kolleginnen und Kollegen, die am 10. Kongress der APS in Würzburg teilnahmen.

Angestoßen von Rolf Senst fand am 19. Februar in Egenhausen ein Treffen statt zur Zukunft der Tagung „Empirische Forschung in Psychotherapie und Seelsorge“. Diese Tagung ist immer „klein und fein“ gewesen, hatte erwünschten Werkstattcharakter und hat in ihrer langen Geschichte sehr viele neue Ansätze und Konzepte erkannt und vorgestellt. Trotz der immer wieder anregenden Tagungen war die Teilnehmerzahl aber doch im Laufe der Jahre zurückgegangen. Ein Grund ist sicherlich der erhöhte „Tagungsdruck“ in der christlichen Szene.