Was tut sich in der APS?

Gute Nachrichten aus dem Vorstand

In unserer letzten Mitgliederversammlung hatte sich Carolin Hohnecker zur Wahl in den APS Vorstand gestellt und wurde mit überwältigender Mehrheit der Stimmen gewählt. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Olaf Kormannshaus und Martin Grabe wurden aus dem Vorstand verabschiedet.

Hier nun die Vorstellung von Carolin Hohnecker:

Mein Name ist Carolin Hohnecker.

Als gebürtige Stuttgarterin arbeite ich nicht weit von meinem ehemaligen Wohnort entfernt als Psychotherapeutin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Tübingen. Hier liegt der Schwerpunkt meiner Tätigkeit in der Entwicklung onlinebasierter Therapieverfahren für Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter, begleitet von modernster Sensortechnologie und gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit.

Neben meiner Promotion in der Forschungsabteilung unterstütze ich viele Menschen im Rahmen meiner seelsorgerlichen Tätigkeit innerhalb einer evangelischen Freikirche.

Als Traumatherapeutin beschäftige ich mich zudem mit der Behandlung von Traumafolgestörungen im Bereich von körperlichem, emotionalem, geistlichem und sexuellem Missbrauch. Auch die Auseinandersetzung mit der transgenerationalen Weitergabe von Traumata finde ich sehr spannend, was mir bei Begegnungen mit Holocaustüberlebenden und ihren Nachfahren immer wieder auffällt. Ich arbeite deshalb im Rahmen vom Marsch des Lebens e.V. in Kooperation mit unterschiedlichen Organisationen wie March of the Living oder Yad Vashem bei Bildungs- und Begegnungsreisen aktiv an der Versöhnung und Freundschaft zwischen Deutschland und Israel mit. Dies hat unter anderem in der Teilnahme und Durchführung von Seminaren und Gedenkmärschen deutschlandweit sowie international bis hin nach Israel Ausdruck gefunden. 

Bei meiner langjährigen Arbeit in der de‘ignis Fachklinik ist mir insbesondere der Aspekt der ganzheitlichen Heilung an Körper, Seele und Geist sehr wichtig geworden, der mich auch an der APS begeistert. Ich brenne dafür, Psychotherapie und Seelsorge auf der Grundlage von wissenschaftlicher Arbeit zu verknüpfen. Es ist für mich daher ein großes Vorrecht, nun im Vorstand der APS bei der Weiterentwicklung dieser Ziele zukünftig mitwirken zu können. Vor allem jungen Psychotherapeuten praktische Hilfestellung in Zeiten von Orientierungslosigkeit und zunehmender Isolation zu bieten und sie darin zu unterstützen, Therapie auf Basis christlicher Werte zu praktizieren, ist für mich von zentraler Bedeutung.

Aktivitäten, Angebote und Möglichkeiten

  • Internationale Kongresse für Psychotherapie und Seelsorge im zweijährigen Rhythmus. Der nächste findet vom 01. bis 04. Mai 2022 in Würzburg statt 
  • APS-Vortrag und Mitgliederversammlung im Herbst der kongressfreien Jahre, in Zusammenhang mit der Tagung des Marburger Institutes für Psychotherapie und Seelsorge (MIRP). Ort: Konferenzzentrum Tabor, Marburg 
  • „Empirische Forschung in Psychotherapie und Seelsorge“: Tagung und Workshop zu aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich 
  • Herausgabe von „P&S – Magazin für Psychotherapie und Seelsorge“, der Zeitschrift der APS 
  • Regionaltagungen 
  • Hilfe bei der Gründung von Intervisionsgruppen 
  • Informationsservice: von Mitgliedern verantwortete Fachveranstaltungen werden im großen APS-Verteiler bekanntgemacht, ebenso Stellenangebote von Mitgliedern und Buchveröffentlichungen 

 

Warum Sie Mitglied in der APS sein sollten …

Die APS ist DIE Plattform für berufsgruppenübergreifenden Austausch für christliche Therapeuten und Seelsorger. In der APS treffen sich über alle Konfessionen hinweg Professionelle, die den Menschen nicht nur auf biologischer, sozialer und psychischer Ebene wahrnehmen, sondern die Spiritualität ganz bewusst in ihr Menschenbild mit einbeziehen. Damit verwandelt sich unsere Arbeit. Klienten spüren, wenn wir sie als geliebtes und wertvolles Geschöpf Gottes wahrnehmen.

Es ist einfach unbezahlbar, während eines Berufslebens mit Gleichgesinnten vernetzt zu sein. Im Austausch erfahren wir Ermutigung, Impulse, Klarheit und Motivation. 

Wäre das auch etwas für Sie?

Jahresbeitrag

  • pro Mitglied: 75,- €
  • für Studierende und Arbeitssuchende 40,- €
  • für Ehepaare insgesamt 110,- €

Im Mitgliedsbeitrag ist der vierteljährliche Bezug der Zeitschrift „P & S - Magazin für Psychotherapie und Seelsorge" eingeschlossen.

Für Studierende bis 25 Jahre ist die Mitgliedschaft unter Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung in den ersten 3 Jahren beitragsfrei.

Dann bitte gleich Unterlagen und Infos für die Mitgliedschaft anfordern unter: info@akademieps.de

 

Wir freuen uns auf Sie!